CROWDSOURCING

Beim Crowdsourcing werden einzelne Prozesse ausgelagert und somit außerhalb des Unternehmens durchgeführt (Outsourcing). Dabei setzt das Unternehmen auf die breite Masse (Crowd) als Treiber des Vorhabens. Häufig schreiben Unternehmen Aufgaben auf Online-Plattformen aus, die dann von der Masse extern bearbeitet werden können. Nach der Bearbeitung wird das Ergebnis bewertet und vergütet. Ausschreibungen können zum Beispiel das Lösen von spezifischen Problemen oder das Generieren von innovativen Ideen sein. Die Unternehmen versprechen sich von Crowdsourcing hochwertigere und kostengünstigere Lösungen im Vergleich zur internen Bearbeitung. Da in der Crowd auch potentielle Kunden vertreten sind, versprechen sich Unternehmen zudem Lösungen, die sich an Kundenwünschen orientieren. Für die Teilnehmer der Ausschreibungen ist oftmals nicht nur der monetäre Anreiz ein Beweggrund zur Teilnahme. So agieren die Teilnehmer auch aus Freude daran Probleme zu lösen, aus Hoffnung auf sozialen Austausch, aufgrund von Lerneffekten und auch aus Gründen der Anerkennung.

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UNTERNEHMENSBEISPIELE

Aus seinem eigentlich geplanten Musikvideo wird ein Video erstellt, bei dem jeder von Zuhause mitspielen und seine eigenen Fotos einsenden kann. Da die Leute während der Corona-Pandemie ihre Wohnung nicht verlassen sollten, wurde eine Lösung entwickelt, bei der jeder sich von Zuhause aus beteiligen kann. Eine Video-Vorlage und eine eigens programmierte App, bildeten die technische Grundlage für die Erstellung eines einzigartigen Videos.

FLYNN KLIEMANN

Wissenschaftler des KIT haben gemeinsam mit der Risklayer GmbH eine Crowdsourcing-Initiative gestartet, um mithilfe vieler Freiwilliger aus Deutschland die neuesten Daten über Corona zusammenzutragen. Dabei werten sie die Anzahl der Coronavirus-Fälle aus, aber auch demografische Informationen wie die Einwohnerzahl oder das Alter der betroffenen Personen.

KIT &

RISKLAYER 

TIPPS UND TRICKS BEI DER ANWENDUNG

Fehlen Ihnen kurzfristig Fähigkeiten oder bestimmtes Wissen im Unternehmen? Über Crowdsourcing lassen sich diese flexibel und unter überschaubaren Aufwendungen ins Unternehmen integrieren. Gerade die Flexibilität und Kurzfristigkeit kann in Krisenzeiten von Vorteil sein!

Gerade in Krisenzeiten finden sich häufig viele freiwillige Helfer, die gerne einen Beitrag leisten wollen! Während der Corona-Pandemie nahmen über 28.000 Menschen an einem kurzfristig organisierten Hackathon der Bundesregierung teil.