HIGH

DEMAND

"High Demand" beschreibt die Anpassung des Geschäftsmodells an besonders stark nachgefragte Produkte und Dienstleistungen, die sich aus der aktuellen Krise ergeben. In Krisensituationen können sich Nachfrage und Bedürfnisse des Marktes stark verändern. Unternehmen können vorhandene Ressourcen nutzen, um auf die veränderten Marktbedürfnisse zu reagieren. Während der Corona-Krise beispielsweise stieg die Nachfrage nach Desinfektionsmittel, Beatmungsgeräten, Atemschutzmasken und Klopapier enorm an. Viele Unternehmen nutzten ihre Ressourcen, um auf den gestiegenen Bedarf dieser Produkte zu reagieren. Maschinen wurden umgerüstet, das Personal reorganisiert oder umgeschult.

TIPPS UND TRICKS BEI DER ANWENDUNG

Die Nachfrage von medizinischer Schutzausrüstung ist so schnell angestiegen, dass diese aktuell nicht gedeckt werden kann. Die Produktion verspricht einen sicheren Umsatz. Die Nachfrage kann jedoch genauso schnell wieder abflachen. Die Umstellung lohnt sich oftmals nur wenn die Rüstkosten (zeitlich und finanziell) gering sind. 

Es gibt neue Portale, auf denen Sie Schutzmasken und co direkt und ohne viel Aufwand vertreiben können. Schauen Sie z.B. auf "Need Mask" vorbei.

Die Produktion von medizinischem Schutzmaterial ist relevant. Die Bundesregierung fordert deshalb alle Unternehmen auf, die Schutzkleidung herstellen könnten, dies zu tun.  

UNTERNEHMENSBEISPIELE

Das Modeunternehmen Trigema hat bereits frühzeitig die Produktion auf die Herstellung von Masken umgestellt und vertreibt diese nun z.B. in ihrem Online-Handel. 

TRIGEMA

Hersteller von Alkoholischen Getränken stellen Teile Ihrer Produktion um, um den benötigten Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel zu gewährleisten

Der Aachener Unternehmer, der eigentlich Kautschukexperte ist, setzt sein Know-How ein, um günstige EInwegmasken zu produzieren. Sein Wissen zum Dämmen und Isolieren nutzt er auf diese Weise in der Krise 

JÄGERMEISTER

KÖPP

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